Imposant trohnt das einstige Verteidigungs-Bauwerk Lleidas auf dem einzigen Maulwürfhügel weit und breit und beherrscht die karge Landschaft rundherum. Die Einkaufsstraße am Fuße der historischen Mauern erinnern etwas an Bozen (nein, wir haben kein Heimweh), wenn es auch deutlich heruntergekommener ist. Nur die noblen Geschäfte werten die Fassaden auf. Wer ein paar Schritte zwischen die Gassen unterhalb der Verteidigungsanlage wagt, landet schnell inmitten der ärmeren Gegend, die beinahe an Slums erinnern, wo auf Mini-Balkonvorsprüngen zwischen Satelittenantenne, Klima, aufgehängter Wäsche auch noch Fahrräder geparkt werden. Wer mit größerem Auto anreist, sollte die Tiefgaragen besser meiden. Man kommt schon schwer hinein und kaum wieder raus - so eng sind die Ein- und Ausfahrten. Lleida ist laut lonleyplanet ein Paradies für Schneckengourmets. Wir können dazu nichts sagen, weil nicht ausprobiert. Die Schnecken waren zu schnell für uns... (husch, husch, husch ... und weg waren sie).

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